Warum sind soziale Netzwerke so beliebt?

Junge Frau und Seniorin machen Selfies

Soziale Netzwerke sind beliebt – darüber herrscht weltumspannend Einigkeit. Über zwei Milliarden Menschen nutzen monatlich Facebook, 1,5 Milliarden Menschen sind bei YouTube unterwegs, und 1,3 Milliarden Menschen benutzen WhatsApp. Mehr als jeder Dritte kann sich ein Leben ohne Social Media nicht mehr vorstellen. Unter den 14- bis 29-Jährigen ist es sogar jeder Zweite, wie eine Umfrage des Digitalverbandes Bitkom e. V. unter 1 212 Internetnutzern in Deutschland im Februar dieses Jahres ergab.

Facebook zum Wohlfühlen

Aber warum sind Facebook, YouTube & Co. so beliebt? Hier scheiden sich die Geister: Die einen sind der Auffassung, soziale Netzwerke können gesundheitliche Probleme verursachen, beispielsweise durch Sucht oder Depressionen. Andere wiederum schließen die Diagnose einer Abhängigkeit von sozialen Medien komplett aus.

Fragt man die Nutzer sozialer Medien selbst, was sie an Facebook und anderen Anbietern mögen, so antworten 60 Prozent entsprechend einer Umfrage von Bitkom: „Ich weiß viel besser Bescheid, was meine Freunde, Familie und Kollegen aktuell machen.“ 67 Prozent der Befragten schätzen vor allem die Tatsache, auf Meinungen zu bestimmten Themen aufmerksam zu werden, die sie sonst nicht wahrgenommen hätten.

Chatten, Liken, Teilen zur Selbstverwirklichung

Zweifelsfrei sind die Bequemlichkeit und die menschliche Neugier Ursachen dafür, dass so viele Menschen weltweit digital miteinander kommunizieren. Eine Zugverspätung, eine Gratulation zum Geburtstag, eine Verabredung zum Kino – all das geht per WhatsApp oder Messenger wesentlich schneller als per Telefon. Zu schauen, was die Freunde gepostet haben, das Hochzeitsoutfit der Freundin zu begutachten, virtuell am Leben der Enkel teilzuhaben – all das ermöglichen Facebook, Instagram und andere Dienste.

Als besondere Facette des Engagements in den sozialen Medien wird immer wieder die Selbstverwirklichung genannt. Nicht nur wirken „Likes“ für einen Post wie Schokolade oder stärken zahlreiche Followers das Selbstbewusstsein schlechthin – auch Talente werden heute nicht mehr wie seinerzeit Édith Piaf auf der Straße entdeckt, sondern auf YouTube oder Instagram.

Ein wichtiger Teil der Unternehmenskommunikation

Social Media werden besonders im Privatleben, als Nachrichtenkanal und bei der Kommunikation mit Unternehmen genutzt, heißt es in der Bitkom-Studie weiter. Gefragt nach den beliebtesten Aktivitäten in den sozialen Netzen, liegt das Verschicken privater Nachrichten an erster Stelle vor dem Liken von Beiträgen anderer, dem Interagieren mit Beiträgen anderer Nutzer, dem Teilen von Fotos, Videos, Texten oder Links und der Teilnahme an Gewinnspielen.

Aber auch für die direkte Kommunikation mit Marken und Unternehmen sind Social Media beliebt. So gibt jeder Dritte laut Bitkom-Umfrage an, in den sozialen Netzwerken Angebote für Produkte und Dienstleistungen zu finden. 31 Prozent informieren sich über Unternehmen und Marken. Jeder Zehnte hat sich schon über die sozialen Netzwerke direkt bei Unternehmen beschwert.

Für Unternehmen sind die sozialen Netze ein wichtiger Teil der externen Kommunikation. Im Sommer vergangenen Jahres waren einer Bitkom-Studie zufolge 73 Prozent der deutschen Firmen hier online unterwegs. Ein Eintrag bei Twitter ergänzt die Pressemitteilungen oder löst sie ganz und gar ab. Informationen über Produktneuheiten werden auf Facebook präsentiert, Führungskräfte vernetzen sich über LinkedIn.

Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Werbung ist ohne ihren Einsatz in den sozialen Medien gar nicht mehr vorstellbar. Auch darüber herrscht weltumspannend Einigkeit.

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