Infos zum Internet

Internet in Dielingen

Dielingen/Levern, 27. Juni 2019

Dielingen/Levern (WB). Die Umsetzung des geförderten Breitbandausbaus steht derzeit im Kreis Minden-Lübbecke in den Startlöchern. Damit sollen kreisweit die so genannten »Weißen Flecken«, also Gebiete, in denen die Internetversorgung nicht mit einer Geschwindigkeit von mindestens 30 Mbit pro Sekunde gewährleistet ist, erschlossen werden.

Mit der Aktion, die öffentlich von Land und Bund gefördert wird, ist Bürgermeister Kai Abruszat zufrieden. Er macht jedoch auf einen besonderen Umstand aufmerksam:

Nicht alle erhalten schnelles Internet

Zwar soll es nach Abschluss der Arbeiten in Stemwede keine solchen »Weißen Flecken« mehr geben, doch haben die Bürger in des bisher »gut versorgten« Gebieten nur Verbindungsgeschwindigkeiten, die an die des neuen Glasfaser-Ausbaus nicht heranreichen.

Angebot für die Innen-Bereiche

»Wenn also Bürger dort ein noch schnelleres Internet wollen, können sie sich an die Firma ›innogy‹, eine Tochter der RWE wenden«, heißt es. Diese beabsichtigt, auch in den betroffenen Gebieten, den Ortskernen von Levern und Dielingen, mit Glasfaser auszubauen. Knackpunkt ist aber, dass »innogy« eine gewisse Grundzahl an Verträgen haben muss, damit sich der Ausbau auch für die Firma lohnt.

310 beziehungsweise 115 Haushalte betroffen

Das Angebot richtet sich an derzeit 310 Adressen in Dielingen und 115 Adressen in Levern. »Innogy« verspricht, den Glasfaserausbau umzusetzen, wenn sich mindestens 40 Prozent der betroffenen Adressen entschließen, bei der Firma Kunde für Highspeed-Internet zu werden. Nach deren Auskunft sei dann dort bis zu 300 Mbit/s über Glasfaserverbindung möglich.

»Nur wenn genug Interessenten bereits jetzt einen Vertrag abschließen, wird gebaut. Der Glasfaserausbau ist für die Kunden, die jetzt einen Vertrag mit uns abschließen, kostenlos«, sagte Johannes Geers, Kommunalbetreuer von »innogy«.

Info-Veranstaltungen sind erfolgt

Die RWE-Tochter hat bereits zu Informations-Veranstaltungen eingeladen und die betroffenen Einwohner über das neue Angebot informiert. Sie können auch Berater für persönliche Gespräche zu Hause anfordern, verspricht ­Geers.

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