Digitale Lebenswelten

Digitalisierung

Mit zunehmender Digitalisierung des Alltags wird es immer wichtiger digitale Lebenswelten aktiv zu gestalten und zum Nutzen für die Gesellschaft auszubauen. Was Sie sich darunter vorstellen können, lesen Sie in unserem Blogbeitrag.

Mobile Geräte mit Internetzugang wie Smartphone und Tablets gehören für die meisten Deutschen längst zum Alltag dazu. Ganz besonders betrifft das junge Deutsche unter 25 Jahren. Für viele von Ihnen ist das Internet ein wichtiger Aspekt des eigenen Lebens, sagt eine Studie des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet.

Fast alle Jugendlichen dauerhaft online

Mit rund 98 Prozent in der Altersgruppe sind heutzutage fast alle Jugendlichen regelmäßig online. Insbesondere mobile Geräte seien inzwischen im Leben vieler junger Menschen zentrale Anlaufstelle für das Internet. So sei es zum Beispiel für viele der jungen Menschen nahezu eine Notsituation über längere Zeit offline zu sein. Mobile Datentarife, Flatrates und Wifi machen es möglich, dass wir ständig mit dem Internet verbunden sind. Lästiges Einwählen über die Telefonleitung wie es noch vor 10 oder 15 Jahren üblich war, gehört absolut der Vergangenheit an. So ist es kein Wunder, dass die Gestaltung digitaler Lebensräume in unserer Gesellschaft inzwischen ein wichtiger Faktor ist, der hinsichtlich Zukunftsfähigkeit, Fortschritt und Modernisierung die Welt von morgen beeinflusst. Sogenannte digitale Lebenswelten kommen zum Beispiel beim Lernen an Schulen und Universitäten zum Einsatz, werden zur Kommunikation in Unternehmen und Institutionen verwendet oder sollen Bürgerinnen und Bürgern das Zusammenleben vereinfachen.

Digitalisierung verändert Lebenswelt in Schule, Beruf und Alltag

Doch gerade an vielen Schulen ist hier noch viel zu tun, stellt eine aktuelle Studie der Initiative D21 fest. Im Bereich digitale Bildung seien hier noch viele Fortschritte zu machen, solange klassische Medien nach wie vor im Zentrum des Unterrichts stünden. Oftmals sei auch die Ausstattung Schuld, beispielsweise durch eine zu niedrige Internetgeschwindigkeit. Die Möglichkeiten sind dabei sehr vielseitig. Gerade durch den Einsatz von multimedialen Tafeln, die digitalisierte Kommunikation mit den Schülerinnen und Schülern und den Einsatz von E-Books, kann die Bildungsarbeit der Schulen vereinfacht und flexibilisiert werden. In den Niederlanden haben einige Schulen die Schülerschaft mit Tablets ausgestattet und so eine Diskussion um Themen angestoßen, die bisher nur in vielen IT-Unternehmen eine Rolle gespielt haben: Kann Unterricht aus der Ferne funktionieren? Sollten Schüler ihre eigenen Geräte mitbringen? Was sind wichtige Fähigkeiten in der digitalen Welt des 21. Jahrhunderts? Durch den Einsatz der Technik verändert sich auch die Art und Weise des Unterrichts: Während des Lernens kommt der Input nun nicht mehr nur von den Lehrkräften, sondern auch durch multimediale Bausteine im Unterricht. Außerdem können einzelne Schüler ihren eigenen Lernverlauf zu einem gewissen Grad individualisieren und sich so gezielt um eigene Schwächen kümmern oder besonderen Interessen nachgehen.

Teilhabe aller Generationen ist wichtig

Damit Digitalisierung funktionieren kann, müssen jedoch auch Regeln beachtet werden. Die Bundesregierung hat dafür wichtige Themen in der digitalen Agenda festgehalten, unter anderem auch Aspekte der Inklusion. Das bedeutet, dass der Zugang zu den digitalen Aspekten des Lebens allen durch digitale Teilhabe ermöglicht werden soll. Dafür muss beispielsweise die Medienkompetenz aller Generationen gezielt gefördert werden. Denn nicht nur für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger, sondern für alle, die nicht in einem digitalen Lebensraum aufgewachsen sind, mag die moderne Technik weniger intuitiv erscheinen. Für viele, die den zunehmenden Stellenwert der Digitalisierung in ihrem eigenen Alltag erleben mag es sogar abschreckend erscheinen.

Unternehmen vorne mit dabei

Um auch wirtschaftlich wettbewerbsfähig bleiben zu können ist die digitale Bildung ein wichtiger Schritt, denn auch die Jobs von morgen werden auf digitalen Grundsätzen ankern. So ist es nicht nur wichtig Menschen auszubilden, die diese Form des Arbeitens beherrschen, sondern ganz grundsätzlich einen Zugang zur digitalen Welt finden und diese auch im Sinne eines Unternehmens weiterentwickeln können. Viele moderne Unternehmen haben die Grundsätze des digitalen Arbeitens bereits umgesetzt, viele weitere ziehen nach. Zunehmende Ortsunabhängigkeit, Zusammenarbeit in virtuellen Teams und Kundenkontakt über das Internet gehen damit genauso einher wie präzise Analysen der Kundenbedürfnisse durch tagesaktuelle Daten aus dem Netz.

Digitale Lebenswelten mögen sich teilweise noch futuristisch anfühlen und an Science-Fiction erinnern, doch für viele Menschen sind sie längst zum realen Alltag geworden. Damit die Digitalisierung die Gesellschaft wirklich weiterbringt, ist eine sichere und inklusive Entwicklung der neuen Alltagswelten erforderlich, die die Menschen aktiv mitgestalten sollten.

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